Bei der Ankunft in Bukarest sind unsere Gäste selbstverständlich von den sowjetischen, französischen, türkischen Einflüssen beeindruckt. Das ist kein Wunder, wenn man die reiche Geschichte der Stadt betrachtet.

Die Legende

Die Sage, nicht die Geschichte von Bukarest, beginnt mit einem einfachen Mann und einer einfachen Situation. So einfach, dass auch Gelehrte in der Tat glauben, dass es wahr ist. Auch haben wir keine andere Version, deshalb müssen wir das Beste aus dem machen, das wir haben
Die Legende sagt, dass Bucur, ein Hirte aus Siebenbürgen, seine Frau, Dambovita, und ihre Schafe über die Berge in die Walachei – die südliche Provinz von Rumänien – kommen, und den Vlasia Wald finden, der von einem schönen Fluss überquert wird und reich an Weiden für Schafe ist. Das war es – das Paradies! Sie setzten sich hier nieder und lebten glücklich bis zum Ende ihrer Tage, im Land des Volkes von Bucur, das auf Rumänisch Bucuresci, oder moderner: Bucuresti lauten würde. Der Fluss, der die Stadt überquert, wurde nach dem Namen der schönen Frau benannt: Dambovita.
EINFACH, NICHT WAHR ?! ZU EINFACH!
UMSO MEHR SOLLTE MAN ES GLAUBEN.

DIE HISTORISCHEN FAKTEN | DIE OSMANISCHE PERIODE

Eigentlich ist die erste offizielle historische Erwähnung von Bukarest in einem Dokument aus dem Jahre 1459, das von Vlad Draculea geschrieben wurde. Zu der Zeit war die Walachei unter osmanischer Herrschaft und es blieb so in den nächsten 400 Jahren.
Trotzdem entwickelt sich die Stadt zwischen 1500 und 1800 ständig weiter aufgrund der Lage auf der Seidenstraße und durch die dadurch entstandene reiche Wirtschaft.
Der alte Königshof, dessen Ruinen Sie heute in der Altstadt sehen können, wurde Mitte des 16. Jahrhunderts am rechten Ufer des Flusses erbaut. Kurz danach wurde auch eine Kirche im königlichen Komplex hinzugefügt – die Kirche steht heute noch stolz unter einem neuen Namen – Der Heilige Antonius.

Das Ende des 19. Jahrhunderts markiert den Beginn der modernen Zeit von Bukarest. Die Türken werden langsam durch wiederholte Aufstände und Rebellionen hinausgeworfen, so daß die Walachei bis 1878 endgültig von der osmanischen Herrschaft unabhängig erklärt wird.

Die moderne französische periode

Die 1850er Jahre markierten den Beginn einer wohlhabenden Periode für Rumänien sowie für Bukarest, das die Hauptstadt der 3 vereinigten rumänischen Provinzen wurde. Wir haben das erste Parlament (1862), die Universität von Bukarest (1864), die Hochschule für Belle-Arte, die ersten Eisenbahnstraßen, die rumänische Akademie (1879), die städtische, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklung.

Bukarest fängt an, mehr und mehr einer europäischen Hauptstadt zu ähneln, so wie es sein sollte, und wird berühmt als Kleines Paris durch die Architektur, die Dekorationen und die Einzelheiten, die für das Bauhaus der rumänischen Architektur spezifisch sind. Es gibt umfangreiche technologische Entwicklungen: moderne Straßenbahnen, elektrisch öffentliche Beleuchtung, und vor allem Kultur: Die Kulturszene von Bukarest wächst ständig; Luxus übernimmt die Straßen und Salons der Stadt.

Die Stadt macht große Veränderungen ab den 40er Jahren durch, als ein schweres Erdbeben im Jahre 1944 und die Bombenanschläge der Alliierten symbolträchtige Gebäude um die Stadt zerstören – das Nationaltheater, der Nordbahnhof, die La Fayette Galerien von Bukarest.

Die kommunistische zeit

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Rumänien zum kommunistischen Land. Für die folgenden 45 Jahre wurde der Infrastruktur und der Industrie Priorität eingeräumt: Wir verdanken die meisten heutigen großen Infrastrukturprojekte im Land den Bemühungen während der kommunistischen Periode- das Metrosystem in Bukarest, einige unserer großen Boulevards, der Parlamentspalast, die schönste Straße in Europa – die Transfogarascher Hochstraße – all das, können Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Bukarest genießen.

In den letzten 25 Jahre gehen Bukarest und Rumänien eine Übergangszeit durch und erholen sich von der Revolution 1989. Heute ist Bukarest eine lebendige Stadt, in der man ein reiches kulturelles und urbanes Leben genießen kann: Die ehemaligen Standorte der Revolution (wie der Uniplatz) sind jetzt Wahrzeichen der Demokratie, Orte an denen Menschen protestieren, feiern und auf der Straße tanzen.

Egal was Sie auf Ihren Reisen suchen, in Bukarest sind irgendwo gut versteckt: GUTE STREET FOOD, STÄDTISCHE KUNST, REICHE GESCHICHTEN ÜBER DIE EHEMALIGEN, ELEGANTEN BOULEVARDS UND GESCHÄFTE und so weiter.

Sie brauchen nur die richtige Aktivität zu finden, egal ob es ein Rundgang ist, oder Leute von den vielen Cafes und den tollen Restaurants aus angucken, die Sie in der Altstadt finden können, oder einfach in den Straßen mit der Kamera herumirren.

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